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Vereinigte Schützengesellschaft Vogtareuth

1. Chronik
2. Patenvereine
3. Allgemeines
4. Vorstandschaft
5. Ansprechpartner


1. Chronik

Schon im Mittelalter, als in der  Vogtei-Reuth der Probst noch das Sagen  hatte, haben die damaligen Herren dem Schießsport gehuldigt. Schützenscheiben, mit großkalibrigen Waffen  beschossen, befanden sich auf dem Dachboden des Schlosses. Leider wurden diese Scheiben bei der Dachbodenräumaktion im 2. Weltkrieg vernichtet,  da der Dachboden zur Einlagerung von Gütern aus München benötigt wurde.

Nach dem Krieg "Preussen gegen Bayern 1866" fanden sich in Vogtareuth  betuchte Bürger zusammen und gründeten die Schützengesellschaft  "Fröhlichkeit". Bei der Neuaufnahme eines Schützen stimmten die  Mitglieder mit weißen und schwarzen Kugeln ab, ob der Antragsteller  aufgenommen wurde.

1891 fand das 25-jährige Jubiläum statt;  hierzu wurde eine Fahne  angeschafft. 1898 fuhren 5 wackere Schützen 14  Tage zum Bundesschießen nach Wien und brachten ein schönes  Erinnerungsband und ein Auerochsenhorn mit, das zu einem Trinkgefäß  gefaßt wurde.

1907 wurde die Jungschützengesellschaft  "Gemütlichkeit" gegründet, die bereits 1909 durch einen edlen Spender zu  einer Fahne kam. 1926 fand das 60-jährige Gründungsfest mit Schießen der Schützengesellschaft Fröhlichkeit statt, zu dem die  Jungschützengesellschaft einen Regulator stiftete, wie aus der  Niederschrift hervorgeht. 1938 fanden sich die Schützengesellschaft  "Fröhlichkeit" und die Jungschützengesellschaft "Gemütlichkeit" zur  "Vereinigten Schützengesellschaft Vogtareuth" zusammen.

Der 2.  Weltkrieg hat auch in den Reihen der Schützen große Lücken gerissen und  die Besatzungsmächte haben den Schießsport bis 1949 verboten. Erst ab  diesem Jahr konnte mit dem Neuaufbau begonnen werden. Unter der rührigen Führung des 1. Schützen- meisters Michael Liegl, der später auch zum  Gauschützenmeister berufen wurde, führte die Gesellschaft 1953 das 1.  Gauschießen in Vogtareuth durch. Das Zweite folgte 1964 unter  Schützenmeister Wolfgang Bienenstock, das Dritte 1978 unter  Schützenmeister Werner Krohn und das bisher Letzte wurde 1991 unter dem  Schützenmeister Hans Bauer durchgeführt.

Wieseneinzug 1948
Amerang 1951

In frühere Zeit wurde in den Gastzimmern der Gasthäuser "Zum Bräu" (Sewaldhaus) und "Seehuber" (Vogtareuther Hof) geschossen. 1968 wurden im Gastaus Seehuber vier Schießstände fest aufgebaut, die Anlage wurde 1986 auf 10 Stände erweitert.

Scützen Vogtareuth

Zweimal konnte die Schützengesellschaft  Vogtareuth den Gauschützenkönig stellen und viele Urkunden, Pokale und  Scheiben im Schützenlokal zeugen von Beteiligung und Leistung.


2. Patenvereine

Griesstätt

08.07.1906

Zaisering

16.05.1954

Hochstätt

20.05.1907

Forsting

Juli 1954

Niedernburg

15.07.1956

Söchtenau

15.08.1958

Schonstett

06.06.1027

Riedering

27.07.1970


3. Allgemeines

Zur Zeit sind sechs Mannschaften bei den Gaurundenwettkämfen im Einsatz.
3 Seniorenmannschaften
1 Damenmannschaft
1 Schülermannschaft
1 Luftpistolenmannschaft


4. Vorstandschaft

Wolfgang Bienenstock Ehrenschützenmeister
Hans Bauer Ehrenschützenmeister
Josef Weindl Ehrenschützenmeister
Wolfgang Maier 1. Schützenmeister
Max Fischbacher 2. Schützenmeister
Claudia Hofmann Schriftführerin
Marion Moser Kassierer
Hans Bauer jun. Sportleiter


5. Ansprechpartner

Wolfgang Maier
Innstr. 6
83569 Vogtareuth

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