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Männergesangsverein Vogtareuth

1. Chronik
2. Patenvereine
3. Allgemeines
4. Vorstandschaft
5. Ansprechpartner


1. Chronik

Im Jahr  1904 fand sich eine Handvoll sangesfreudiger Bürger und Bauern zusammen, die damals schon Freude am schönen Heimatlied fanden und gründeten die  Liedertafel Vogtareuth. Zum Vorstand wurde damals der 1. Bürgermeister  Josef Hofstetter gewählt, den Dirigentenstab übernahm der Lehrer  Schäffler.
Die damalige Liedertafel setzte sich zur Aufgabe, den  Männergesang, das heimatliche Liedgut und die Geselligkeit zu pflegen.  Die Jahre hindurch wurden Liederabende, Kranzerl und Konzerte  veranstaltet aber 1912 musste der Verein, aufgrund gesetzlicher  Bestimmungen, wegen zu geringer Mitgliederzahl aufgelöst werden. Nach  der Versetzung von Lehrer Schäffler wurde der Lehrer Bullinger neuer  Dirigent aber der begonnene Neuaufbau wurde durch den 1. Weltkrieg  unterbrochen. Erst 1923 wurde auf Anregung von Jakob Unterseer wieder  mit den Proben begonnen und der Lehrer Zeller gründete daraufhin 1925  einen gemischten Chor mit Streichorchester.
Es kam nun die Zeit der  politischen Umstellung und am 27. Dezember 1932 wurde auf einer  Versammlung beschlossen, wieder das deutsche Lied zu pflegen und den  Verein nach alter Tradition als Männergesangverein ohne Orchester  aufzuziehen. Als Chormeister wurde Musikmeister Andreas Böhm bestimmt.  Aus Sparsamkeitsgründen wurden die damaligen Gesangsproben in den  Häusern der Mitglieder abgehalten.
Aufgrund neuer Bestimmungen  meldete sich der Verein ab 1934 zur Mitgliedschaft beim  Inngau-Sängerbund an und kam durch diesen zum Deutschen Sängerbund.  Diese Mitgliedschaft erforderte eine ordnungsgemäße Verwaltung, dadurch  wurden Vorstandswahlen abgehalten, die folgendes Ergebnis brachten:


1. Vorstand: Jakob Unterseer
2. Vorstand: Balthasar Liegl
Chormeister: Andreas Böhm
Schriftführer: Michael Liegl
Beisitzer: Johann Rasp u. Josef Nag
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Der Brauerei Auer stellte ein Klavier zur Verfügung, den Dirigentenstab  übernahm Doktor Bscherer und es wurde wieder regelmäßig im Vereinslokal  Reichel geprobt.
In der Zeit von 1939-45, während des 2. Weltkriegs  war das Vereinsleben unterbrochen, nur das deutsche Lied, das in der Zeit von den NS-Machthabern missbraucht wurde, begleitete Soldaten und  Zivilvolk durch die schweren Zeiten. In der Nachkriegszeit wurde das  deutsche Lied leider von vielen als deutschtümelnd abgewertet.
Nach  all diesen Jahren blühte der Männergesangverein mit der Übernahme des  Dirigentenstabes durch Rektor Sühler wieder auf. Es wurde fleißig  geprobt und jährlich Sängerfeste organisiert. Aber auch bei anderen  kirchlichen und weltlichen Festen war und ist der Männergesangverein ein  fester Bestandteil.
Am 26./27. Juni 1954 wurde das 50 jährige  Gründungsfest mit Fahnenweihe in Verbindung mit dem 5. Innkreis  Sängertreffen abgehalten. Die Patenschaft übernahm der  Männergesangverein Bad Endorf.
Im Jahr 1965 übernahm Sepp Rumberger von Willi Sühler den Dirigentenstab, den er auch heute noch erfolgreich schwingt.
Im Mai 1978 konnte durch großzügige Spenden der Vogtareuther Bürger eine  neue Fahne angeschafft und geweiht werden, die Patenschaft übernahm  dabei der Männergesangverein Halfing.
Nach 24 jähriger Tätigkeit in  seinem Amt als 1. Vorsitzender gab 1983 Sepp Fischer den Vorstand ab,  als Anerkennung für seine geleistete Arbeit wurde er zum  Ehrenvorsitzenden ernannt. 38 Jahre übte Emmeran Rinser das Amt des  Schriftführers aus, 2005 übergab er den Schreibstift seinem Nachfolger.
Nach wie vor ist der Männergesangverein Vogtareuth eine wichtige Stütze im  kulturellen Leben der kirchlichen und weltlichen Gemeinde. So trägt er  bei vielen kirchlichen Anlässen zur Gestaltung der Messen bei aber auch  bei gemeindlichen Festen wie z.B. dem Besuch der französischen  Partnergemeinde ist er fester Bestandteil der Feiern. 
 


2. Patenvereine

Männergesangverein Bad Endorf
Männergesangverein Halfing
 


3. Allgemeines

Gründungsmitglieder

Josef Hofstetter

Theodor Stephan

Franz Mittermeier

Hubert Stephan

Andreas Böhm

Josef Loferer

Lorenz Ebner

Josef Schnellberger

Bartholomäus Großmann

Johann Rasp

Josef Großmann

Jakob Polz

Josef Holzmaier

 

Vorstäne

Ehrenvorstand: Josef Fischer

Josef Hofstetter

1904 - 1914

Ludwig Zeller

1923 - 1932

Jakob Unterseer

1932 - 1959

Josef Fischer

1960 - 1983

Emmeram Bock

1960 - 1983

Dirigenten

Lehrer Schäffler

1904 - 1905

Lehrer Bullinger

1906 - 1914

Ludwig Zeller

1923 - 1932

Andreas Böhm

1933 - 1948

Wilhelm Sühler

1948 - 1965

Josef Rumberger

1965 -

Mitgliederzahl: 124 (Stand 2005)


4. Vorstandschaft

1. Vorsitzender: Martin Weiß
2. Vorsitzender:
1. Kassier:
Kassier:
Schriftführer:
Dirigent:
2. Dirigent:
Beisitzer:


5. Ansprechpartner

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